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Die Zukunft unserer Großpfarrei nimmt Gestalt an

Die Zukunft unserer Großpfarrei nimmt Gestalt an


# Neuigkeiten - Pastoraler Raum
Veröffentlicht am Freitag, 10. September 2021, 10:30 Uhr

Allmählich nimmt die Zukunft unserer Großpfarrei konkrete Gestalt an: Auf seiner Sitzung Anfang September stellte der Pastoralausschuss entscheidende Weichen. 

Doch von Anfang an: Schon zu Beginn des gemeinsamen Prozesses haben die Gemeinden und die Orte kirchlichen Lebens unserem gemeinsamen Weg das Motto gegeben: Vielfalt in der Einheit.

Nach diesem Motto entstanden in den zurückliegenden Monaten an allen Standorten konkrete Konzepte zu den Zukunftsvorstellungen; seit mehreren Monaten arbeitet ein Redaktionsteam nun daran, diese Konzepte zu einem gemeinsamen Pastoralkonzept zusammenzufassen. Immer wieder wurden und werden einzelne Kapitel in die Gremien vor Ort zurück gespiegelt - nun konnten erste Teile, nämlich "Wahrnehmen - Wohin sind wir gestellt?" und "Ausrichten - Wie wollen wir Kirche sein?", vom Pastoralausschuss angenommen werden. Es folgt  die Frage nach dem "Handeln - Wie kommen wir dorthin?".

Und auch hier fiel eine erste Entscheidung: Das lokale Leben in den vier Gemeinden vor Ort gestalten in Zukunft gewählte Vertreter des Laienapostolates in Gemeinderäten, ähnlich den heutigen Pfarrgemeinderäten. So ist auch Maria Meeresstern als Gemeinde anerkannt und verantwortet das eigene Gemeindeleben autark.

Wichtige Bausteine auf unserem Weg zur Großpfarrei sind die Überlegungen zu unserem biblischen Leitmotiv und zu unserem Patrozinium. Zwar macht hier der Erzbischof manche Vorgaben, doch im Letzten sind wir frei, ein Patrozinium zu wählen. So beschloss dann auch der Pastoralausschuss, die Frage des Patroziniums breit und in den lokalen Gremien zu diskutieren, kann ein neues, ein gemeinsames Patrozinium doch ein starkes Signal sein für den Neuanfang, den Aufbruch aller in eine neue, in eine gemeinsame Zukunft.

Und gleich standen auch mehrere Vorschläge zur Wahl und fanden erste Liebhaber. Neben Peter und Paul als Patrozinium steht die Idee "Corpus Christi", auch Christkönig und Katharina von Siena sind genannt. Eine wunderbare Verknüpfung von Leitmotiv und Patrozinium läge im Vorschlag von Pfarrer Christoph Karlson: "Allerheiligen" als Name unserer vielen, jeweils nach Heiligen benannten Gemeinden und Orte kirchlichen Lebens, begleitet vom Leitmotiv "Ein Leib und viele Glieder" aus dem Korintherbrief des heiligen Paulus, sind wir doch alle zur Heiligkeit berufen und sind als einzelne Menschen, wie als Gemeinden mit all unserer Vielfältigkeit und all unseren Charismen in diese Welt gestellt, um Gottes Lob zu verkünden.